Sprachauffälligkeiten bei Schuleingangsuntersuchungen

Das Bildungsbüro der StädteRegion Aachen hat eine neue Broschüre „Bildung in Zahlen 2017 – Analysen, Projekte und Perspektiven“ veröffentlicht.

Leider habe ich bisher nur eine Ausgabe in gedruckter Form vorliegen, gehe aber davon aus, dass in Kürze auch eine Online-Version zur Verfügung steht.

Auf Seite 15 findet sich eine Statistik zu Kindern mit Auffälligkeiten bei Schuleingangsuntersuchungen. Demnach sind mehr als 25% der Kinder bei ihrer Einschulung sprachauffällig. Das wäre im Prinzip ein Aufreger.

Allerdings dröselt die Broschüre jetzt nicht genau auf, was unter „sprachauffällig“ zu verstehen ist. Wie bei allen Statistiken gilt es, da genauer hinzusehen.

Leider finde ich im Netz auf die Schnelle nichts, was diese Zahlen in ein sinnvolles Verhältnis stellen könnte. Vielleicht gibt es ja Logopäden in meiner Bubble, die mir mehr Informationen zu den Sprach-Messmethoden bei der Schuleingangsuntersuchung geben könnten?

  • Was wird geprüft?
  • Wie wird geprüft?
  • Was ist der Maßstab? Ab wann gilt ein Kind als auffällig?
  • Haben sich die Maßstäbe oder Standards irgendwann geändert?

All das wäre zu wissen wichtig, bevor man wegen der 25% schnappatmet.

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