Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: Artikel 26

Falls man sich in moralischen oder ethischen Problemlagen noch keine Meinung gebildet hat, ist die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ durchaus eine erste Anlaufstelle. Darin finden sich zwar auch diskutable Punkte, aber es ist ja eben kein verbindlicher Gesetzestext, sondern sollte vielmehr auch zur Reflexion anregen.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: Artikel 26Weiterlesen

Aachener Piraten warnen vor dem Einsatz der App „Schutzranzen“

Die Aachener Piraten haben gestern eine Pressemeldung zum Projekt „Schutzranzen“ herausgegeben. In der Zwischenzeit (Stand: 26.01.2018, 12 Uhr) haben sich die Stadt Wolfsburg und die Volkswagen AG offiziell aus dem Projekt zurückgezogen. Weiterhin an Bord sind u.a. die Firma Coodriver, die Stadt Ludwigsburg und der AvD.

Ich veröffentliche hier die Pressemeldung im originalen Wortlaut mit Streichungen, weil es um unsere prinzipielle Haltung zum Thema „Überwachung von Kindern“ geht und es völlig wumpe ist, wer sich daran als Projektförderer beteiligt.

Aachener Piraten warnen vor dem Einsatz der App „Schutzranzen“Weiterlesen

Meine Ratsanfrage „Aquis Baumeister“

Es betrifft zwar die Aachener Kitas (und mich damit als Bildungspirat eher am Rande), aber „Werbung am Kind“ lässt mir regelmäßig die Nackenhaare zu Berge stehen. Aus diesem Grund danke ich der Aachener Piratenfraktion, dass sie sich meinen Bedenken angeschlossen und meine Anfrage heute an die Verwaltung und die anderen Ratsparteien gegeben hat.

Meine Ratsanfrage „Aquis Baumeister“Weiterlesen

Telekom? Natürlich, aber warum schnorchelt die NSA NetCologne ab?

Aktuellen Medienberichten zufolge zeigen neu veröffentlichte Snowden-Dokumente, dass die Geheimdienste NSA und GCHQ nicht nur große Provider wie die Telekom abhören, sondern sich auch den kleineren, kommunal aktiven Providern wie NetCologne zuwenden.

Es ist wohl nicht die Frage, ob über NetAachen (100%ige Tochter von NetCologne) auch Aachener Bürger betroffen sind. Geht man davon aus, dass die Geheimdienste das Netz „besitzen“ (also z. B. den Datenverkehr an allen wichtigen Datenknoten aufzeichnen, Hardware und Standards manipulieren etc.), dann ist klar, dass Aachen nicht die Insel der Glückseligen ist. Natürlich sind Aachener betroffen. Alle. Auch ohne abgeschnorchelte NetAachen-Verbindungen.

Warum aber speziell NetCologne bzw. NetAachen? Vielleicht, weil die innerbehördliche Kommunikation darüber abläuft, ohne Providergrenzen zu überschreiten? Verwaltung -> NetAachen -> regioIT (Mail-Server) -> NetAachen -> Verwaltung.

An diese Mails kommen die großen Alpha-Provider gar nicht heran. Doch darin geht es auch um Beschlüsse zu Wirtschaftsförderung, Beteiligungen, Forschung…

Wer zudem einen umfassenden Zugriff auf ggf. kompromittierendes Material besitzt, könnte z. B. bei Abstimmungen zu Fracking in der Kommune den kommunalen Entscheidungsträgern ein Angebot machen, dass sie nicht ablehnen können…

Generell wären speziell Provider in mehrheitlich kommunaler Hand gut beraten, ihren „Kunden“ die Verschlüsselung der Kommunikation nahezulegen.

Für alle anderen Provider versteht sich das von selbst.