Ausgaben für Schülerinnen und Schüler in 2016

Das statistische Bundesamt Destatis hat die Ausgaben der öffentlichen Haushalte für Schülerinnen und Schüler in 2016 ermittelt.

Demnach lagen die Ausgaben bundesweit bei 7100 Euro. NRW trägt mit 6200 Euro die rote Laterne.

Ich wollte erst anmerken, dass NRW dann wohl einen Weg gefunden hat, mit den geringsten Ausgaben die „Beste Bildung“ zu bekommen, aber die Statistik bezieht sich auf zwei Jahre alte Zahlen unter Rot-Grün. Der Nutzwert hält sich in Grenzen

Im nächsten Jahr wird es interessant. Dann bekommen wir vermutlich die Zahlen von 2017 (Start von Schwarz-Gelb).

Generell bin ich vorsichtig mit solchen Statistiken, da sie nichts aussagen über die sinnvolle und zielgerichtete Verwendung der Gelder. Vorrangig können sich die Länder auf den vorderen Plätzen jetzt damit brüsten, wie toll sie sind. Und die Länder dahinter versichern (mehr oder weniger zerknirscht), dass sie viel mehr tun wollen, um in dieser Statistik nach oben zu kommen.

Man könnte jetzt theoretisch für jedes Schulkind in NRW einen Schulranzen im Wert von 200 Euro kaufen -> Zack: Nur noch vorletzter Platz. Ohne strukturellen Bildungsgewinn.

Beobachtet mal die Berichterstattung über die Meldung von Destatis; falls es da überhaupt eine Berichterstattung gibt.

Ein Gedanke zu „Ausgaben für Schülerinnen und Schüler in 2016

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