10 Jahre Schulbuchfonds

Seit nunmehr 10 Jahren unterstützt der Schulbuchfonds der Nele und Hanns Bittmann Stiftung e.V. Jugendliche im Aachener Raum bei der Finanzierung von Schulbüchern.

Ein trauriges „Jubiläum“, wenn sich in einem der reichsten Länder der Welt Jugendliche die Schulbücher nicht leisten können. Ich wertschätze explizit das Engagement der Nele und Hanns Bittmann Stiftung e.V., der Schulbuchfonds stellt für mich allerdings eher das Sinnbild für eine verkorkste Bildungsfinanzierung dar.

Digitalisierung in der Bildung bedeutet nicht nur Glasfaseranbindung der Schule und BYOD im Unterricht, sondern es bedeutet auch ein moderner Umgang mit und aktive Fortentwicklung von Bildungsinhalten. Genau dafür stehen Open Educational Resources (OER): Bedingungslose Teilhabe an Bildungsinhalten. Die herkömmliche Vermittlung von Wissen über Schubücher, ob nun digital oder auf Totholz und mit allen Einschränkungen an Verfügbarkeit und Lizenzgedöns, halte ich für nicht mehr zeitgemäß.

Es wird Zeit, dass OER endlich in die Fläche kommt. Aktionen wie der „Schulbuchfonds“ sollten eigentlich aufrütteln und OER-Projekte wie z.B. das ZUM-Wiki oder die Informationsstelle OER vorantreiben.

(Quelle: Pressemeldung der Stadt Aachen)

2 Gedanken zu „10 Jahre Schulbuchfonds

  1. Ich weiss nicht, ob es vielleicht schon passiert, aber: wenn die Nele und Hanns Bittmann Stiftung e.V. OER unterstützen würde wäre ja schon mal was. Umso mehr Unterstützer umso eher wird das Thema wahrgenommen.

    LG,
    Udo Pütz

    • Ich denke, dafür wären sie der falsche Ansprechpartner, weil das nicht Stiftungszweck ist.

      Eine „Stiftung zur Bildungsförderung durch Open Educational Resources in der StädteRegion“… das wär mal was. Hat jemand gerade etwas Geld als Startkapital über? 😉

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